Wie lässt sich ein Musikstudium, eine internationale Musikerkarriere und die Tätigkeit als Persönlicher Assistent miteinander verbinden? Davids Geschichte zeigt, dass sich unterschiedliche Lebenswege oft besser vereinbaren lassen, als man zunächst denkt. Über viele Jahre hinweg begleitete er Andreas als Persönlicher Assistent und entwickelte sich gleichzeitig zu einem gefragten Pianisten und Komponisten. Im folgenden Erfahrungsbericht blickt David auf diese besondere Zeit zurück und erzählt, warum ihn die Tätigkeit bis heute positiv in Erinnerung geblieben ist.



Über David
David gehört zu den ersten Persönlichen Assistenten im AssistenzTEAM und begleitet Andreas bereits seit 2010. Viele Jahre war er fixer Bestandteil des Teams und unterstützt bis heute fallweise bei ausgewählten Reisen und Projekten.
Als David als Assistent begann, studierte er Klavier, Jazz und Komposition an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Die Persönliche Assistenz übte er zunächst neben dem Studium, später neben seiner erfolgreichen Laufbahn als Pianist und Komponist aus. Auch Andreas war damals noch Student. Über die Jahre entwickelten sich beide beruflich weiter: David als international tätiger Musiker, Andreas im Bahn- und Mobilitätsbereich.
Die Zusammenarbeit war stets von gegenseitiger Flexibilität geprägt. Konzertreisen, Proben und Auftritte ließen sich ebenso mit der Assistenz vereinbaren wie berufliche Termine und Reisen. Selbst als David bereits ein gefragter Pianist war, blieb er dem AssistenzTEAM verbunden. Später führten längere Auslandsaufenthalte, seine Familie und neue berufliche Schwerpunkte dazu, dass er seltener als Assistent tätig war.
Was die Zusammenarbeit besonders geprägt hat, war die gemeinsame Begeisterung für Musik. Selbst bei fachlich geprägten Dienstreisen gehörte oft auch ein Konzertbesuch zum Programm. Über die vielen gemeinsamen Jahre entstanden zahlreiche Erinnerungen, Reisen und Erlebnisse.
Aus der langjährigen Zusammenarbeit entwickelte sich schließlich auch eine Freundschaft. Die Grundlage blieb jedoch immer eine professionelle Assistenzbeziehung mit klaren Rollen und gegenseitigem Respekt. Dass sich daraus im Laufe der Jahre eine persönliche Verbundenheit entwickelt hat, freut beide Seiten sehr, ist aber keineswegs Voraussetzung für eine erfolgreiche Assistenz.
David steht beispielhaft dafür, wie sich Persönliche Assistenz mit Studium, künstlerischer Karriere, Familie und einem selbstbestimmten Lebensweg verbinden lässt.
Wir haben im Team gearbeitet, dadurch war immer genug Flexibilität da, und als Musiker musste ich deswegen nie ein Konzert, eine Tour oder auch nur eine Probe absagen.
PersönlicheR Assistent David
Erfahrungsbericht zur Persönlichen Assistenz von Assistent David
Ich habe einige/mehrere Jahre als persönlicher Assistent bei Andreas gearbeitet und die Zeit wirklich genossen.
Am schönsten war, wie abwechslungsreich der Job war. Wir haben im Team gearbeitet, dadurch war immer genug Flexibilität da, und als Musiker musste ich deswegen nie ein Konzert, eine Tour oder auch nur eine Probe absagen. Andi war selbst flexibel genug, um das hinzubekommen.



Mit ihm bin ich viel gereist und habe Orte gesehen, die ich sonst wohl nie kennengelernt hätte. Wir hatten einfach eine gute Zeit zusammen: viel guter Kaffee, oft in Bars unterwegs, gut gegessen. Andis Gesellschaft war erfrischend und lustig, und man lernt sich bei so einem Job natürlich auch richtig gut kennen. Bei uns war das auf jeden Fall sehr bereichernd.
Andreas ist außerdem Fotograf, deshalb war ich oft quasi als Fotoassistent dabei, was für mich besonders spannend war, weil ich selbst gerne fotografiere. Und natürlich die Musik: Wir waren oft bei Konzerten, quer durch alle Genres, von Klassik über Jazz und Experimentelles bis Pop und Rock. Auch Orgelkonzerte in der Elbphilharmonie oder im Wiener Musikverein waren dabei. Auch zuhause haben wir viel gemeinsam Musik gehört. Und das sicher nicht zu leise.
Ich kann die Arbeit mit Andi wirklich nur empfehlen.



Könnte die Arbeit auch zu Dir passen?
Davids Geschichte zeigt, dass Persönliche Assistenz kein geradliniger Beruf sein muss, sondern oft ein wertvoller Begleiter auf dem eigenen Lebensweg wird – neben Studium, Karriere, Familie und persönlichen Leidenschaften.
