Wie ist es wirklich, im AssistenzTEAM zu arbeiten?
Von Handbike-Touren über Kulturveranstaltungen bis zu Dienstreisen: Rebecca berichtet, wie sie die Arbeit als Persönliche Assistentin erlebt und warum sie gerne Teil des AssistenzTEAMs ist.
Über Rebecca
Rebecca ist seit 2023 Teil des AssistenzTEAMs. Während ihres Pädagogik-Studiums an der Universität Wien begann sie als Persönliche Assistentin zu arbeiten. Die Tätigkeit im AssistenzTEAM war ihr erster Job in der Persönlichen Assistenz. Vorerfahrungen in der Behindertenarbeit oder Assistenz brachte sie nicht mit.
Besonders geschätzt werden an Rebecca ihre Genauigkeit, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihr Gespür dafür, welche Unterstützung in einer Situation gerade benötigt wird. Sie arbeitete sich rasch in neue Abläufe ein, übernahm Verantwortung und brachte gleichzeitig die Offenheit mit, sich auf neue Menschen, Themen und Herausforderungen einzulassen.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor ihrer langjährigen Tätigkeit war ihre klare und offene Kommunikation. Rebecca vermittelte stets ehrlich, welche Rahmenbedingungen sie für eine gute Zusammenarbeit benötigt. Dadurch konnten wir uns gegenseitig gut aufeinander einstellen. Während ihrer Zeit im AssistenzTEAM begleitete sie Andreas unter anderem auf Reisen nach Brüssel, Mailand, Zürich, Berlin und in die Schweiz. Genauso wichtig waren aber auch ruhigere Phasen, die ihr Raum gaben, sich auf ihr Studium, die Fertigstellung ihrer Masterarbeit, andere soziale Projekte und ihr Privatleben zu konzentrieren.
Ihre Begeisterung für Natur, Kultur und Reisen bereicherte die Zusammenarbeit zusätzlich. Ob Wanderungen in den Bergen, kulturelle Veranstaltungen, Festivals oder Konzerte aus den Bereichen Jazz und Klassik – Rebecca brachte ihre Interessen aktiv in die Tätigkeit ein und machte viele gemeinsame Unternehmungen zu besonderen Erlebnissen.
Auch das Team selbst lag ihr immer sehr am Herzen. Mit ihrer Erfahrung, ihrer reflektierten Art und ihrem Interesse an Themen wie Inklusion, Behinderung und Selbstbestimmung bereicherte sie den fachlichen und persönlichen Austausch innerhalb des AssistenzTEAMs und eröffnete immer wieder neue Perspektiven.
Jeder Tag ist anders.
Persönliche Assistentin Rebecca
Rebecca erzählt über ihren Alltag als Persönliche Assistentin
Ich bin seit vier Jahren als Persönliche Assistentin (PA) bei Andreas angestellt. Ich habe davor nicht als Persönliche Assistentin gearbeitet, war aber von den Aufgaben und der Flexibilität des Assistenzberufs sehr angetan.



Anfangs habe ich etwas Zeit gebraucht um Andreas aber auch meine Rolle als Assistentin kennenzulernen. Als Persönliche Assistentin unterstütze ich Andreas im lebenspraktischen Bereich, sei es z.B. beim Kochen (Handreichungen, Einkauf), im öffentlichen Verkehr (Öffnen von Türen, Tragen von Gepäck etc.), in der Freizeit (Wandern, Handbike, Kino) sowie auf Dienstreisen. Es gibt Tage, an denen ich viel Zeit habe, um bspw. etwas für mein Studium vorzubereiten oder etwas zu lesen und solche, wo das Programm dichter ist. Um gut miteinander arbeiten zu können, ist es wichtig, persönliche Schwierigkeiten offen anzusprechen und eigene Verfügbarkeiten klar zu kommunizieren.
Besondere Erlebnisse als Persönliche Assistentin
Im Sommer sind wir oft mit dem Rad auf der Donauinsel unterwegs, kehren wo ein oder gehen Eis essen. Letztes Jahr habe ich Andreas zum Diversity Ball begleitet, diesen Herbst waren wir erneut bei der Viennale.



Könnte die Arbeit auch zu Dir passen?
Wenn Du gerne mit Menschen arbeitest, abwechslungsreiche Aufgaben schätzt und einen Job suchst, der sich von klassischen Nebenjobs unterscheidet, könnte Persönliche Assistenz genau das Richtige für Dich sein.
Du musst nicht alles bereits können. Wichtig sind Offenheit, Verantwortungsbewusstsein und die Bereitschaft, Neues zu lernen. Alles Weitere entwickelt sich Schritt für Schritt im gemeinsamen Alltag.
