Persönliche Assistenz kann vieles sein: Nebenjob, Berufseinstieg, Ergänzung zum Studium oder eine Tätigkeit, die Raum für andere Leidenschaften lässt. Wie unterschiedlich die Erfahrungen sein können, zeigen die Berichte ehemaliger Assistentinnen und Assistenten aus dem AssistenzTEAM.
Anna war ein Jahr lang Teil unseres Teams. In dieser Zeit begleitete sie Andreas im Alltag, auf Ausflügen, bei kulturellen Veranstaltungen und auf Reisen. Besonders geschätzt hat sie die Möglichkeit, intensive geblockte Dienste mit größeren zusammenhängenden Freizeitblöcken zu kombinieren.
Im folgenden Portrait erzählt Anna, wie sie zur Persönlichen Assistenz gekommen ist. Anschließend berichtet sie in ihren eigenen Worten von ihrer Zeit im AssistenzTEAM.



Über Anna
Anna ist ausgebildete Tierpflegerin und arbeitete vor ihrer Tätigkeit als Persönliche Assistentin in Naturparks. Gleichzeitig engagiert sie sich bis heute als Rettungshundeführerin und ist regelmäßig im Einsatz.
Für ihr Biologiestudium zog sie aus dem Burgenland nach Wien. Auf der Suche nach einer finanziellen Grundlage neben dem Studium stieß sie auf die Persönliche Assistenz und bewarb sich im AssistenzTEAM.
Die Tätigkeit erwies sich als ideale Kombination aus Arbeit, Studium und Freizeit. Durch die geblockten Dienste hatte Anna ausreichend Zeit, regelmäßig in ihre Heimat zu fahren, ihre Rettungshundearbeit fortzuführen und bei Festivals mitzuwirken, die zu ihren großen Leidenschaften zählen.
Im Team zeichnete sie sich durch hohe Motivation, rasche Auffassungsgabe und die Fähigkeit aus, neue Aufgaben selbstständig und zuverlässig umzusetzen. Während ihrer Zeit im AssistenzTEAM begleitete sie Andreas sowohl im Alltag als auch auf Dienstreisen und brachte dabei ihre vielseitigen Interessen und Fähigkeiten ein.
„In meinem Jahr mit Andreas habe ich einiges erleben dürfen. Von den ganz normalen Diensten, bis hin zu Konzerten und auch die ein oder anderen Reise.“
Persönliche Assistentin Anna
Annas Praxisbericht
Alltag und erste Eindrücke
“In meinem Jahr mit Andreas habe ich einiges erleben dürfen. Von den ganz normalen Diensten, bis hin zu Konzerten und auch die ein oder anderen Reise.
In den alltäglichen Diensten habe ich immer zuerst die Aufgaben erledigt die anstehen, wie zum Beispiel die Spülmaschine einräumen, das Bett machen oder Wäsche aufhängen. Hin und wieder sind dann auch Dinge wie aufwaschen oder Bettwäsche wechseln angefallen.
Danach hat sich der Tag immer unterschiedlich gestaltet. Im Sommer haben wir oft Ausflüge gemacht; mit dem Rad eine kleine Tour auf der Donauinsel oder zum Schwimmen ins Gänsehäufel.
Zu der Zeit in der ich angefangen habe bei Andreas zu arbeiten, bin ich frisch nach Wien gezogen und durfte, auf dem ein oder anderen kleinen Abenteuer mit ihm, Teile der Stadt entdecken.


Ruhigere Dienste und neue Fähigkeiten
Im Winter gestalten sich die Dienste eher ruhig und hier ergab sich für mich auch immer mal wieder die Möglichkeit ein Buch zu lesen oder Dinge für die Uni zu erledigen.
Ich durfte auch einige praktische Sachen lernen, wenn wir die Wohnung umgestaltet haben. Falls euch jemals die Ampeln bei seiner WC-Tür auffallen sollte, die habe ich angebracht 😉
Reisen und Freiräume
Während den Reisen mit Andreas waren wir meistens auf Entdeckungstour in verschiedenen Städten oder in der Natur. Er hat auch immer darauf geachtet, dass ich Zeit für mich bekomme um mir etwas anzuschauen oder auch nur um mich mal auf mein Zimmer zurückzuziehen.



Ein besonderes Erlebnis
Eines meiner vielen Highlights aus meiner Assistenzzeit ist ein Orgelkonzert. Ein Konzert was ich privat eher nicht besucht hätte. Sobald die Organistin dann angefangen hat zu spielen, hat mein ganzen Körper Gänsehaut bekommen, die mich dann auch bis zum Ende der Vorführung begleitet hat. Als sie dann sogar noch den Themen-Song aus einen meiner absoluten Lieblingsfilme gespielt hat, sind mir Tränen in die Augen gekommen.
Das war nur eines der Erlebnisse die ich mit Andreas genießen durfte und sonst wahrscheinlich so nie erlebt hätte.


Mein Fazit
Die Zeit als persönliche Assistenz möchte ich auf keinen Fall missen. Egal ob es einfach nur gemeinsam Blödsinn im Baumarkt machen war, eine mehrtägige Dienstreise oder ein gemütlicher Abend zuhause.
Vielen Dank Andreas, für alles was ich mit dir erleben und die Dinge die ich bei dir lernen durfte.”
Redaktioneller Hinweis: Anna war von 2025 bis 2026 Teil des AssistenzTEAMs und ist heute weiterhin als Rettungshundeführerin aktiv. Ihre Erfahrungen zeigen, wie gut sich Persönliche Assistenz mit Studium, Ehrenamt und anderen Interessen verbinden lassen kann.


