Im Alltag bewege ich mich mit meinem Aktivrollstuhl und speziellen Zuggeräten weitgehend selbstständig fort. Für Fahrten in der Stadt nutze ich meist ein Stricker-Zuggerät, für Wanderungen und Ausflüge einen Swiss-Trac. Dadurch ist es normalerweise nicht erforderlich, meinen Rollstuhl zu schieben.
In seltenen Ausnahmefällen kann es vorkommen, dass Du mich für kurze Strecken im Rollstuhl schieben musst. Das kann beispielsweise bei ungünstigen Bodenverhältnissen, stärkeren Steigungen oder einer vorübergehenden Verletzung meiner Hand notwendig sein. Solche Situationen kommen jedoch äußerst selten vor, typischerweise vielleicht ein- bis zweimal pro Jahr.
Für das Manövrieren, Lenken und den sicheren Umgang mit dem Rollstuhl erhältst Du selbstverständlich eine Einschulung. Generell gilt im AssistenzTEAM: Niemand wird ins kalte Wasser geworfen. Neue Aufgaben und besondere Situationen werden immer vorab besprochen und erklärt, damit Du genau weißt, was auf Dich zukommt.
Gelegentlich kann es auch notwendig sein, mich über eine Gehsteigkante, eine einzelne Stufe vor einem Geschäft oder ein ähnliches kleines Hindernis zu unterstützen. Dabei geht es jedoch in der Regel nicht um Kraft, sondern vielmehr um die richtige Technik, etwas Geschicklichkeit und einen sicheren Umgang mit dem Rollstuhl. Das wird selbstverständlich erklärt, gemeinsam geübt und Schritt für Schritt angelernt. Du musst solche Techniken also nicht bereits mitbringen. Mir ist wichtig, dass Du Dich dabei sicher fühlst und weißt, was zu tun ist. Deshalb werden solche Situationen vorab besprochen und geübt, sodass Du nicht unvorbereitet in eine neue Situation gerätst.
