Wenn jemand krank ist, ist die Gesundheit das Wichtigste. Wer erkrankt, soll dies so früh wie möglich mitteilen. Wenn bereits absehbar ist, wie lange der Ausfall ungefähr dauern wird, ist diese Information für die Planung natürlich hilfreich. Gleichzeitig ist niemand verpflichtet, während einer Erkrankung organisatorische Aufgaben zu übernehmen oder die eigene Vertretung selbst zu organisieren.

Die Verantwortung für die Neuorganisation von Diensten liegt nicht bei der erkrankten Person. Niemand soll vom Krankenbett aus Telefonate führen, Diensttausche koordinieren oder sich Gedanken darüber machen müssen, wie die Assistenz organisiert wird. Dafür gibt es die Abstimmung zwischen Andreas und dem AssistenzTEAM.

Wer krank ist, soll sich auf die Genesung konzentrieren können. Das Team kümmert sich darum, eine passende Lösung zu finden und die notwendigen Dienste neu zu organisieren. Genau dafür gibt es ein AssistenzTEAM und eine vorausschauende Personalplanung: Damit Ausfälle aufgefangen werden können, ohne dass einzelne Personen zusätzlich belastet werden.

Entgeltfortzahlung, Krankengeld und finanzielle Absicherung

Ein weiterer Vorteil eines regulären Anstellungsverhältnisses ist die soziale Absicherung im Krankheitsfall. Wer erkrankt, erhält nicht einfach kein Einkommen, sondern hat Anspruch auf die gesetzlich vorgesehenen Leistungen. Dazu gehören insbesondere die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber und gegebenenfalls daran anschließende Leistungen der Sozialversicherung. Auch Ansprüche auf medizinische Rehabilitation, Rehabilitationsmaßnahmen oder andere sozialversicherungsrechtliche Leistungen richten sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Für Assistent:innen bedeutet das ein deutlich höheres Maß an Sicherheit als bei vielen freien oder rein projektbezogenen Tätigkeiten. Krankheit, längere gesundheitliche Einschränkungen oder notwendige Rehabilitationsmaßnahmen müssen nicht allein bewältigt werden, sondern sind durch die bestehenden arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen abgesichert. Gleichzeitig kann sich die betroffene Person auf ihre Genesung konzentrieren, während das AssistenzTEAM gemeinsam daran arbeitet, die notwendigen Vertretungen und organisatorischen Lösungen zu finden.

Vertretungen im Krankheitsfall

Für die praktische Organisation setzt das AssistenzTEAM auf Zusammenarbeit. Fällt jemand kurzfristig aus, wird gemeinsam nach einer Vertretung gesucht. Dabei zeigt sich der Vorteil eines eingespielten Teams: Die Verantwortung liegt nicht allein bei einer einzelnen Person, sondern wird gemeinsam getragen. Gleichzeitig wird darauf geachtet, dass Ausfälle nicht dauerhaft auf dieselben Personen abgewälzt werden.

Die Dienstplanung ist bewusst so aufgebaut, dass genügend Stabilität und personelle Reserven vorhanden sind, um auch auf Krankenstände, familiäre Notfälle oder andere unvorhersehbare Ereignisse reagieren zu können. Niemand ist unersetzbar, gleichzeitig ist jede Person ein wichtiger Teil des Teams.

Das Ziel ist eine Kultur, in der Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung Hand in Hand gehen. Wer krank ist, soll sich auf seine Genesung konzentrieren können. Das Team kümmert sich gemeinsam darum, dass die notwendige Assistenz weiterhin organisiert und der Alltag zuverlässig abgesichert bleibt.