Viele Menschen gehen zunächst davon aus, dass Persönliche Assistentinnen und Assistenten bei einer Organisation, einem Verein oder einem sozialen Dienstleister angestellt sind. Das ist jedoch nicht immer der Fall.

Im AssistenzTEAM bist Du direkt bei mir, Andreas, angestellt. Ich bin Dein Dienstgeber und gleichzeitig die Person, die die Persönliche Assistenz in Anspruch nimmt.

Dieses Modell wird als Arbeitgebermodell bezeichnet.

Was bedeutet Arbeitgebermodell?

Beim Arbeitgebermodell stellt die assistenznehmende Person ihre Assistentinnen und Assistenten selbst ein, organisiert das Team, erstellt Dienstpläne und übernimmt die Rolle des Dienstgebers.

Die Finanzierung erfolgt dabei durch öffentliche Förderungen. In meinem Fall werden die Kosten der Persönlichen Assistenz durch Förderungen von Bund und Land unterstützt. Diese Förderungen ermöglichen es mir, Assistentinnen und Assistenten direkt anzustellen und ein eigenes Team aufzubauen.

Für Dich bedeutet das: Dein Arbeitsvertrag besteht direkt mit mir und nicht mit einer Organisation oder einem Verein.

Was ist der Unterschied zum Dienstleistermodell?

Daneben gibt es das sogenannte Dienstleistermodell.

Dort sind Persönliche Assistentinnen und Assistenten bei einer Organisation, einem Verein oder einem anderen Träger angestellt. Die assistenznehmende Person entscheidet zwar oft über die konkreten Aufgaben und den Arbeitsalltag, rechtlich besteht das Dienstverhältnis aber mit der jeweiligen Organisation.

Der wesentliche Unterschied liegt also darin, wer Dein Arbeitgeber ist.

Arbeitgebermodell

  • Arbeitsvertrag direkt mit der assistenznehmenden Person
  • Direkte Kommunikation und kurze Entscheidungswege
  • Ein festes und langfristiges Team
  • Persönliche und unmittelbare Zusammenarbeit

Dienstleistermodell

  • Arbeitsvertrag bei einer Organisation oder einem Verein
  • Die Organisation ist Arbeitgeber
  • Viele organisatorische Abläufe laufen über den Träger
  • Je nach Modell wechselnde Teamstrukturen

Ist das ein „richtiger“ Arbeitsplatz?

Ja, selbstverständlich.

Auch wenn Du direkt bei mir als Privatperson angestellt bist, handelt es sich um ein vollwertiges Dienstverhältnis mit allen Rechten und Pflichten, die Du von jedem anderen Arbeitgeber ebenfalls erwarten würdest.

Dazu gehören unter anderem:

  • Ein regulärer Arbeitsvertrag
  • Anmeldung bei der Sozialversicherung
  • Lohnverrechnung
  • Bezahlung aller gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben und Steuern
  • Urlaubsanspruch
  • Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
  • Arbeitnehmer:innenrechte nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen
  • Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften

Für Dich macht es arbeitsrechtlich keinen Unterschied, ob Dein Dienstgeber eine Privatperson, ein Unternehmen, ein Verein oder eine Organisation ist.

Wer kontrolliert das?

Das Arbeitgebermodell ist kein informelles oder privates Arrangement, sondern ein rechtlich klar geregeltes Beschäftigungsmodell.

Da die Persönliche Assistenz aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, werden die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen regelmäßig überprüft. Dazu gehören unter anderem Kontrollen durch:

  • Sozialversicherungsträger
  • Finanzbehörden
  • Fördergeber
  • weitere zuständige Prüf- und Kontrollstellen

Korrekte Abrechnungen, Dokumentationen und die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben sind daher selbstverständlich.

Wer kümmert sich um die Administration?

Manche Bewerberinnen und Bewerber fragen sich, wie professionell die organisatorischen Abläufe sind, wenn sie direkt bei einer Privatperson angestellt sind.

Die kurze Antwort lautet: sehr professionell und mit viel Erfahrung.

Ich bringe sowohl langjährige Erfahrung aus dem Personalmanagement eines großen Konzerns als auch viele Jahre praktische Erfahrung als Dienstgeber im Bereich der Persönlichen Assistenz mit. Über die Jahre haben sich dadurch eingespielte Abläufe, klare Prozesse und viel Routine entwickelt.

So wenig Bürokratie wie möglich

Mir ist wichtig, den administrativen Aufwand für das Team möglichst gering zu halten.

Persönliche Assistenz soll nicht von unnötiger Bürokratie bestimmt werden. Deshalb setze ich auf digitale Werkzeuge und transparente Prozesse, um Dienstplanung, Informationsaustausch, Dokumentation und organisatorische Abläufe möglichst einfach und effizient zu gestalten.

Dazu gehören beispielsweise digitale Dienstpläne, gemeinsame Informationsplattformen und moderne Kommunikationswerkzeuge.

Mein Ziel ist, dass alle wichtigen Informationen leicht zugänglich sind und niemand unnötig Zeit mit Administrationsaufgaben verliert.

Transparenz statt Überraschungen

Ebenso wichtig wie einfache Prozesse ist mir Transparenz.

Dienstplanung, organisatorische Entscheidungen, Abrechnungen oder Veränderungen sollen nachvollziehbar sein. Wer im Team arbeitet, soll wissen, welche Regeln gelten, wie Abläufe funktionieren und an wen man sich bei Fragen wenden kann.

Gerade bei einer langfristigen Zusammenarbeit schafft das Vertrauen und vermeidet Missverständnisse.

Warum haben wir uns für das Arbeitgebermodell entschieden?

Das Arbeitgebermodell ermöglicht eine besonders direkte, persönliche und langfristige Zusammenarbeit.

Viele Teammitglieder begleiten mich über mehrere Jahre hinweg. Dadurch entstehen Vertrauen, eingespielte Abläufe und ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Alltags, des Berufslebens, von Reisen und Freizeitaktivitäten.

Gleichzeitig profitieren Assistentinnen und Assistenten von klaren Ansprechpartnern, kurzen Entscheidungswegen und einem stabilen Team.

Das Wichtigste in einem Satz

Im AssistenzTEAM arbeitest Du nicht für einen Verein oder eine Organisation, sondern direkt für mich als assistenznehmende Person. Dieses Arbeitgebermodell verbindet die Vorteile eines vollwertigen, rechtlich abgesicherten Dienstverhältnisses mit einer besonders direkten, persönlichen und langfristigen Zusammenarbeit.

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